Wir wollen am 29.11. mit unzähligen Menschen aus Jena und ganz Thüringen nach Gießen fahren, um gemeinsam der rechtsextremen fckAfD-Jugend den Raum zu nehmen und ihr die Neugründung zu verderben. Dafür gibt es am 27.10. um 18:30 Uhr im Hörsaal 4 eine erste Infoveranstaltung.
Egal, ob ihr schon sicher dabei seid und gern mehr wissen würdet oder ob ihr noch wichtige Infos braucht, um euch zu entscheiden – hier seid ihr auf jeden Fall richtig. Ihr erfahrt alles wichtige über die bisherige Planung, Aktionen vor Ort und Möglichkeiten zur Vorbereitung.
Kommt vorbei und sagt es gern weiter, wir freuen uns auf euch!
Nachdem wir letztes Jahr in Essen und im Januar in Riesa mit tausenden Aktivist:innen die Bundesparteitage der rechtsextremen AfD massiv gestört und verzögert wirds jetzt Zeit für unseren nächsten Halt: Der Neu-Gründungskongress der AfD-Jugend!
🎯 Denn: Einen neuen rechten Jugendverband, in dem es vor Rassisten und Nazis nur so wimmelt, darf es nicht geben. Wir wehren uns gegen rechte Umsturzfantasien und wollen kein Familienbild von Vorgestern, sondern das genaue Gegenteil: Freiheit und Vielfalt, soziale Sicherheit und gleiche Rechte für ALLE, egal wie wir aussehen und woher wir kommen. Es ist notwendig und an der Zeit, der Ausbreitung des Rechtsextremismus entgegenzutreten.
Gemeinsam mit Menschen aus Jena, ganz Thüringen und dem gesamten Bundesgebiet werden wir am 29.11.2025 bei der Neugründung der AfD-Jugend die Straßen Gießens mit massenhaften zivilen Ungehorsam fluten und klar machen: Wir setzen uns ein für eine antifaschistische, queerfeministische, antirassistische und solidarische Welt✊! Kommt ihr mit und/oder wollt mehr wissen?
Dann kommt am 27.10. um 18:30 Uhr zu unserer ersten Gießen-Widersetzen-Infoveranstaltung in den Hörsaal 4, Carl-Zeiss-Straße 3, 07743 Jena. Dort erfahrt ihr Näheres zu Aktion, Anreise, und vieles mehr …
Ab dem 06.10. sind die Werke in Emils Ecke zu sehen.
Die Ausstellung zeigt Kunstwerke, die in Auseinandersetzung mit den Geschehnissen rund um die Verfahren im sogenannten „Budapest-Komplex“ entstanden sind. Im Februar 2023 versammeln sich in Budapest Menschenfeinde, um am sogenannten „Tag der Ehre” den Nationalsozialismus und Faschismus zu verherrlichen. Dem stellen sich Antifaschist*innen entgegen. Einigen von ihnen wird vorgeworfen, Körperverletzungen begangen zu haben. Mit voller Härte geht der Staat gegen die Beschuldigten im sogenannten „Budapest-Komplex” vor. Zu den Beschuldigten gehört auch die nicht-binäre Person Maja, die rechtswidrig nach Ungarn ausgeliefert wurde und dort seit über einem Jahr unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert ist.
Neben Wut, Trauer und politischen Forderungen formuliert Maja zur Beendigung des 40-tägigen Hungerstreiks auch die folgenden Sätze: „Der Dank an all jene, die sich an unsere Seite stellen, und jene, die dort schon lange mutig stehen, jene, die unbeirrt für Antifaschismus eintreten, jene die supporten, Nächte und Tage opfern, die spenden und Ankerpunkte sind. Diese Vielfältigkeit heißt Widerstand und Utopie zugleich.“ In diesem Sinne möchten wir gelebte Solidarität als beides sichtbar machen: als Widerstand gegen Repression und Faschismus und als praktisches Beispiel dafür, dass menschlichere Verhältnisse möglich sind.
Nach der Eröffnung beim Open Air „Bunt! Laut! Kämpferisch!” sowie einer zweiwöchigen Ausstellung im Turmcafé der Kassblance stellen wir die Werke nun vom 06.–26.10. in „Emils Ecke” aus. Die Räumlichkeiten befinden sich in der Emil-Wölk-Straße 5 in Jena-Lobeda. Die Ausstellung ist jeweils zu den regulären Veranstaltungen in Emils Ecke geöffnet. Beispielsweise findet jeden Freitag von 17–22 Uhr ein Barabend statt. Zusätzlich haben wir jeden Mittwoch von 14–18 Uhr und sonntags von 12–15 Uhr für euch geöffnet.
Knastbeben am 21. September 2025 um 13 Uhr Ort: vor dem Abschiebeknast in Arnstadt
Seit knapp 2 Monaten ist der thüringische Abschiebeknast bei Arnstadt nun in Betrieb. Zur Zeit noch für ca. 10 Gefangene soll der Knast perspektivisch für bis zu 37 Gefangene Kapazitäten haben. Seit mehreren Wochen also sind Menschen in dieser Haftanstalt ihrer Freiheit beraubt und gezwungen, in Isolation zu leben. Der Staat kriminalisiert Menschen und sperrt sie ein, allein weil sie Schutz in einem Land suchen, das sie nicht haben will. Wir sind wütend und verurteilen diese rassistische und repressive Politik der Landesregierung in Thüringen und in ganz Deutschland! Wir fordern die Schließung des Abschiebeknasts in Arnstadt sowie aller Abschiebeknäste in Deutschland! Wir fordern Bewegungsfreiheit und Bleiberecht für Alle!
Lasst uns also am Sonntag, den 21. September um 13 Uhr vor den Abschiebeknast in Arnstadt zusammenkommen, um jenen inhaftierten Menschen unsere Solidarität auszudrücken. Zusammen möchten wir den Inhaftierten zeigen, dass wir sie nicht alleine lassen und uns für ihre Freilassung einsetzen. Bei dieser Aktion, wollen wir mit den Menschen in Kontakt kommen, die im Abschiebeknast sitzen und ihre Stimmen und Musikwünsche hören um sie laut und solidarisch auf die Straße zu bringen.
Wir stehen am 21.09. geschlossen solidarisch vor dem Abschiebeknast, denn Migration ist kein Verbrechen! Wir werden laut sein für Bewegungsfreiheit, für Bleiberecht und für ein selbstbestimmtes Leben für alle! Alerta!
💥For freedom of movement and the right to stay – Against the deportation prison in Arnstadt💥 Prison tremble on September 21, 2025, at 1 p.m. Location: in front of the deportation prison in Arnstadt
The Thuringian deportation prison near Arnstadt has now been in operation for almost two months. Currently housing around 10 prisoners, the prison is expected to have a capacity of up to 37 prisoners in the future. For several weeks now, people have been deprived of their freedom in this detention center and forced to live in isolation. The state criminalizes people and locks them up simply because they are seeking protection in a country that does not want them. We are angry and condemn these racist and repressive policies of the state government in Thuringia and throughout Germany! We demand the closure of the deportation prison in Arnstadt and all deportation prisons in Germany! We demand freedom of movement and the right to stay for all!
So let’s gather in front of the deportation prison in Arnstadt on Saturday, September 21, at 1 p.m. to express our solidarity with those imprisoned there. Together, we want to show the prisoners that we will not leave them alone and that we are committed to their release. During this action, we want to connect with the people in the deportation prison and hear their voices and music requests so we can bring them out onto the streets loud and clear in solidarity. On September 21, we will stand together in solidarity in front of the deportation prison, because migration is not a crime! We will be loud for freedom of movement, for the right to stay, and for a self-determined life for all! Alerta!
Folgender Text zum Aufruf stammt von den Veranstaltenden welcome united.
📣 ¡BREAK ISOLATION! 📣
📅 Samstag, 20.09.2025
⏰ 16:00 Uhr
📍Obermarkt, Mühlhausen
Lager sind keine sicheren Orte!
Die Gemeinschaftsunterkunft Obermehler ist die größte Gemeinschaftsunterkunft in Thüringen. Und zugleich die problematischste! Bis zu 850 Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, unterschiedlichen Alters und Geschlechts leben hier gemeinsam auf engstem Raum, in sogenannten Plattenbauten. Darunter zahlreiche Familien mit kleinen bzw. Schulkindern.
Derzeit sind es ca. 600 Menschen, die – abgeschnitten von der Welt – 18 km von Mühlhausen entfernt in der Einöde leben. Abgeschnitten von der Welt bedeutet:
➡️ Es fahren nur 4 Busse täglich von der GU nach Mühlhausen bzw. zurück!
➡️ Es ist unmöglich, in Obermehler zu wohnen und einer fair bezahlten Arbeit nachzugehen!
➡️ Es gibt kein sauberes Trinkwasser!
➡️ Es gibt keine Anbindung an Ärzt:innen, soziales und/oder kulturelles Leben, kurz: keinen Kontakt zur deutschen Gesellschaft, stattdessen: Isolation statt Inklusion!
Dazu kommt die Diskriminierung durch die sogenannte Social Card anstelle von Bargeld bzw. Bankkonten.
Die Folgen sind: Hoffnungslosigkeit, psychische und physische Erkrankungen, Drogenkonsum, Gewalt, sexualisierte Gewalt, denn: Lager sind kein sicherer Ort!
Deshalb fordern wir – die Bewohner:innen und die We’ll Come United-Karawane: ¡BREAK ISOLATION! Fairer Zugang zu Bildung und Arbeit für alle! Schließung der GU Obermehler JETZT! Sowie die dezentrale Unterbringung der Bewohner:innen in ganz Thüringen!
Lasst uns am 20. September gemeinsam laut sein für Menschenwürde und das Recht auf Migration, Bewegungsfreiheit und Bleiberecht! 📣✊🏾✊🏻
Rechtsruck Stoppen ist ebenfalls beim „Bunt! Laut! Kämpferisch!“ Open Air auf dem Jenaer Theatervorplatz, dabei. Es gibt viel Raum für Vernetzung und lokale sowie überregionale zivilgesellschaftliche Initiativen und interessierte Bürger*innen erhalten die Möglichkeit, durch persönliches Engagement bestehende Strukturen vor Ort zu stärken. Das Open-Air-Festival ist somit ein Baustein lokaler Antworten auf globale Verwerfungen und die konkrete Bedrohung von Demokratie und Vielfalt.
Neben Konzerten wird es eine Reihe von Redebeiträgen sowie zahlreiche Infostände geben, u. a. von ver.di, CSD Jena, Roll-Laden, Uni gegen Rechts, ezra, Kokont, Colorido, Kulturschlachthof Jena e. V., Hugo, Omas gegen Rechts und uns, Rechtsruck stoppen – sowie natürlich Spaß für Kinder geben. Die Veranstaltung ist kostenlos! Die bunte Vielfalt, in der wir leben, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Das ist sie leider nicht, denn sie wurde hart erkämpft. Es liegt an uns, sie zu verteidigen.
Das open air wird gemeinsam von den Jenaer Clubs KuBa, Kassablanca, Café Wagner, Rosenkeller, Med-Club, Trafo und F-Haus sowie der lokalen Zivilgesellschaft getragen.
Die Ausstellung zeigt Kunstwerke, die in Auseinandersetzung mit den Geschehnissen rund um die Verfahren im sog. „Budapest-Komplex“ entstanden sind. Im Februar 2023 versammeln sich Menschenfeinde in Budapest, um zum sog. „Tag der Ehre“ den Nationalsozialismus und Faschismus zu verherrlichen. Dem stellen sich Antifaschist*innen entgegen. Einigen von ihnen wird vorgeworfen, Körperverletzungen begangen zu haben. Mit voller Härte geht der Staat gegen die Beschuldigten im sog. „Budapest-Komplex“ vor. Zu den Beschuldigten gehört auch die nicht-binäre Person Maja, welche rechtswidrig nach Ungarn ausgeliefert wurde und dort seit über einem Jahr unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert ist.
Neben Wut, Trauer und politischen Forderungen formuliert Maja zur Beendigung des 40-tägigen Hungerstreiks auch die folgenden Sätze: „Der Dank an all jene, die sich an unsere Seite stellen, und jene, die dort schon lange mutig stehen, jene, die unbeirrt für Antifaschismus eintreten, jene die supporten, Nächte und Tage opfern, die spenden und Ankerpunkte sind. Diese Vielfältigkeit heißt Widerstand und Utopie zugleich.“ – In diesem Sinne möchten wir gelebte Solidarität künstlerisch sichtbar machen als beides: Widerstand gegen Repression und Faschismus und praktisches Beispiel dafür, dass menschlichere Verhältnisse möglich sind.
Wir werden die Ausstellung im Rahmen des Open Airs „Bunt! Laut! Kämpferisch!“ auf dem Theatervorplatz am 29.08. eröffnen. Neben zahlreichen Konzerten, Redebeiträgen und Infoständen im Rahmen des Open Airs wird es dort auch erstmals die in unserer Kreativwerkstatt entstandenen Werke zu sehen geben.
Anschließend werden die Werke vom 01.-11.09. im Turmcafe des Kassablanca in Jena ausgestellt. Immer Montags bis Donnerstags von 14-18 Uhr wird die Ausstellung kostenlos geöffnet sein.
Das Bündnis für einen weltoffenen Landkreis Sömmerda lädt herzlich ein zum „Demokratiefest – Ein Fest für Vielfalt, Solidarität und gelebten Zusammenhalt“.
Kommt miteinander ins Gespräch, vernetzt euch und setzt ein sichtbares Zeichen für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft im Landkreis, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander. Euch erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Redebeiträgen, kreativen Mitmachaktionen, Infoständen und einer großen Prise Kultur für Groß und Klein.
Bring your friends 🙌 – und teilt gern den Aufruf! 😎
Es wird eine Zubringerdemo 15 Uhr vom Bahnhof zum Demokratiefest im Stadtpark geben.