Kategorie: Allgemein

  • Das offene Plenum findet in der Uni Jena, Carl-Zeiss-Str. 3, Hörsaal 7 statt. Kommt gern vorbei : )



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  • In Trauer und Gedenken an Christoph Ellinghaus

    In Trauer und Gedenken an Christoph Ellinghaus

    Wir trauern um Christoph, der am Montag im Alter von 56 Jahren unerwartet einem Herzinfarkt erlegen ist. Er war überzeugter Gewerkschafter und Antifaschist. Als eine der zentralen Figuren im Engagement gegen Rechtsextremismus gründete Christoph unser Bündnis ein Jahr vor der Landtagswahl in Thüringen mit und prägte Rechtsruck Stoppen mit seinem großen Wissen und seinem Einsatz maßgeblich. Dass wir vor 2 Jahren, am 20. August 2024, den Auftritt des Faschisten Höcke in Jena-Lobeda gemeinsam mit der Jenaer Stadtgesellschaft durch massenhaften zivilen Ungehorsam erfolgreich verhindern konnten, war wesentlich seinem Erfahrungsschatz aus über vierzig Jahren politischer Arbeit zu verdanken, aus dem wir viel über Blockadeaktionen gegen Faschist*innen lernen konnten.

    Ein Schwarz-Weiß-Foto von Christoph Ellinghaus in einer Nahaufnahme. Er trägt eine dunkle Strickmütze und eine Brille mit dünnen, runden Bügeln. Sein Blick ist nach links gerichtet und sein Ausdruck wirkt nachdenklich. Er trägt eine Jacke mit einem Logo auf der Brust. Im unscharfen Hintergrund ist eine Zeltstruktur und eine weitere Person zu erkennen.

    Christophs Tod ist ein großer Verlust – für uns, für Jena, für Thüringen. Vielen Dank für alles.

  • Jean Peters

    Monate recherchiert, mit Maklern, Investoren, Insidern gesprochen. Alle – wirklich alle – klangen, als hätten sie gerade in eine faule Zitrone gebissen. „Sächsische Mafia." „Noch nie so bereut, jemanden kennengelernt zu haben." „Kriminelle." Das über eine Partei, die mitregieren will.

    Wir haben interne Dokumente ausgewertet, die zeigen, wie die Partei über Tarnfirmen Immobilien kaufen wollte – ausdrücklich, um nicht als Käuferin erkannt zu werden. Eine Notarin empfahl, einen unbekannten Geschäftsführer einzusetzen und ihn nach dem Kauf wieder zu feuern.

    Und das Irre: Parteifirmen wie die der AfD sind für den Staat quasi eine Blackbox – dank Artikel 21 GG. Ob das so gedacht war? 3/3 Die ganze Recherche von Dominik Lenze, Carli Bess Kutschera und mir auf CORRECTIV:

    correctiv.org/aktuelles/neue-r

    11. February 2026, 16:29 270 Boosts 211 Favoriten

  • Demonstration gegen die Gründung der „Höcke-Jugend“

    Demonstration gegen die Gründung der „Höcke-Jugend“

    Das Bündnis Ilmenau ruft für morgen, den 17.01., zu einer Demonstration gegen die Gründung der „Höcke-Jugend“ auf. Treffpunkt ist ab 08:30 Uhr vor dem Hotel Tanne in Ilmenau. Unter dem Motto „Kein Nachwuchs für Hass!“ wird dort den Faschisten die Stirn geboten.

  • Komm zu einem unserer Basis-Aktionstrainings

    Komm zu einem unserer Basis-Aktionstrainings

    Das Bild zeigt ein Plakat, das Informationen zu einer Aktion oder Veranstaltung gibt. Der Hintergrund ist wie beim ersten Plakat bunt und zeigt Menschen in gelben Westen, die an einer Aktivität teilnehmen. Im oberen Bereich des Plakats befindet sich das Wort "FAQ" in weißer Schrift auf einem lila Hintergrund, was für "Häufig gestellte Fragen" steht. Der Text ist in drei Abschnitte unterteilt: 1. **Wer wie was?** Es wird erklärt, dass sich am 29./30. November die AfD-Jugend in Gießen neu gründen möchte, um eine neue Generation gewaltbereiter Faschist*innen heranzuziehen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Fest der Vielfalt und Solidarität veranstaltet wird, um die Gründung der AfD-Jugend zu verhindern. 2. **Aktionstraining?** In diesem Abschnitt steht, dass das Ziel des Aktionstrainings ist, den Teilnehmenden zu helfen, sicher und informiert bei Widerstand zu sein. Dabei werden Themen wie der Umgang mit verschiedenen Situationen, Bezugspersonen und das Grundwissen zu Aktionen behandelt. 3. **Wo gibt es weitere Infos?** Weitere Informationen werden auf den Instagram-Accounts @widersetzen_jena oder @rechtsruckstoppen.jena sowie auf der Website [www.widersetzen.com](http://www.widersetzen.com) angeboten. Am unteren Rand des Plakats befindet sich das Logo der Organisation "widersetzen Jena".

    Hier bereiten wir uns gemeinsam auf die Fahrt nach Gießen vor und besprechen Fragen wie: „Was nehme ich mit und was nicht?“, „Wie kann so eine große Gruppe gemeinsam handeln?“ oder „Was ist eigentlich eine Bezugsgruppe und wofür brauche ich die?“.

    Das ist auch der Rahmen, um alle anderen Fragen zu stellen und bereits Bezugsgruppen für die Aktion zu bilden.

    Wir freuen uns, wenn ihr an einem Training teilnehmt, wenn ihr mit uns nach Gießen fahrt. Das gilt besonders für alle, die noch nie bei einer vergleichbaren Aktion dabei waren.

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  • Im ursprünglichen post hatten wir den Aufruf für Arnstadt geteilt, dies haben wir korrigiert und haben auch die Veranstaltenden im Text erwähnt.

  • Hier ist noch das reel zum Beitrag

    Zusammenschnitt von Szenen von der Höcke Stoppen Aktion in Jena am 20.8.2024
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  • Jena seit einem Jahr Höcke-frei

    Jena seit einem Jahr Höcke-frei

    Am 20. August 2024 demonstrierten mehr als 2500 Menschen friedlich und bunt gegen einen Auftritt des faschistischen AfD-Politikers Björn Höcke in Jena-Lobeda. Wegen des großen Protests musste Höcke dem Besuch bei einer AfD-Wahlkampfveranstaltung eine Absage erteilen.

    Zuvor hatte der Faschist jedoch sogar noch versucht, mit dem Auto mitten durch den Protest zu fahren. Nachdem Polizei und Personenschützer ihm selbst unter dem Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray nicht zum Durchgang verhelfen konnten, machte Höckes Wagen kehrt.

    Im Thüringer Landtagswahlkampf zeichnete sich im Sommer 2024 die Befürchtung ab, dass die rechtsextreme Partei AfD stärkste Kraft würde. Dagegen formierte sich bundeslandweit lautstarker, friedlicher Protest der demokratischen Zivilgesellschaft gegen die AfD-Veranstaltungen.

    „Ihre menschenfeindliche Propaganda versuchten die Rechtsextremen im Wahlkampf als Sommerfeste zu tarnen. Wir in Jena haben den Auftritt des Faschisten Höcke erfolgreich verhindert. Gerne erinnere ich mich an die Vielfalt der Menschen, die zu Tausenden gemeinsam eine klare Haltung gegen Rechtsextremismus gezeigt haben“, sagt Bella Schmitt vom Bündnis Rechtsruck Stoppen.

    Nach der Landtagswahl sabotierte die AfD demokratische Prozesse in der konstituierenden Sitzung des Thüringer Landtags. Luca Maier vom Bündnis sagt dazu: „Unser Protest gegen Höcke war ein starkes Zeichen des demokratischen Widerstands. Wenn ich mir den Verlauf des letzten Jahres und das Verhalten der AfD in Thüringen aber anschaue, wird deutlich, dass es weiterhin des Einsatzes für eine solidarische Gesellschaft und gegen Militarisierung, Verschärfung sozialer Ungleichheit und einer rassistischen Asylpolitik braucht – in Thüringen, in Deutschland und überall auf der Welt. Antifaschismus ist notwendig!“

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  • 📣 Hausverbote ohne Beweise? Nicht mit uns!

    📣 Hausverbote ohne Beweise? Nicht mit uns!

    Die Stadt Jena hat 67 Fans des @fccarlzeissjena mit pauschalen Hausverboten belegt – ohne Verfahren, ohne Anhörung, ohne Beweise. Auch mehrere Minderjährige sind betroffen.

    Das ist keine Sicherheitsmaßnahme, das ist autoritäre Willkür. Einige der Betroffenen waren nachweislich gar nicht im Stadion oder in Jena. Und trotzdem sollen sie für ein Jahr ausgeschlossen werden – einfach so. Weil die Polizei sagt, sie könnten beteiligt gewesen sein.

    Dezernent Koppe erklärt sogar: Wer sich „zu Unrecht“ betroffen fühlt, könne ja seine Unschuld beweisen.

    So klingt kein demokratischer Rechtsstaat. Das erinnert an Orban-Style.

    📢 Unsere Forderungen – gemeinsam mit der @bgwh_jena:

    ✊ Hausverbote sofort zurücknehmen

    ✊ Öffentliche Entschuldigung der Stadt Jena

    ✊ Rechtsstaatlichkeit statt Kollektivstrafen

    📢 Wer Menschen ohne Beweise bestraft, stellt sich gegen demokratische Grundwerte!

    📌 Wir bleiben laut: Gegen autoritäres Denken – in der Stadt, im Stadion, überall!!!

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  • Holt Maja zurück

    Holt Maja zurück

    Maja T. befindet sich in einer kritischen Situation und braucht dringend Solidarität. Seit über einem Jahr sitzt Maja in Ungarn in Einzelhaft unter menschenunwürdigen Bedingungen. Im Juni befand sich Maja 40 Tage in einem Hungerstreik, der die Aufmerksamkeit auf Majas Schicksal lenkte. Trotz der Beendigung des Hungerstreiks am 14. Juli bleibt die Lage weiterhin besorgniserregend. Maja wurde im Dezember 2023 wegen angeblicher Beteiligung an Auseinandersetzungen mit Neonazis festgenommen und im Juni 2024 in einer Nacht- und Nebel-Aktion nach Ungarn ausgeliefert – ein Vorgang, den das Bundesverfassungsgericht als rechtswidrig einstufte. Die Haftbedingungen sind menschenrechtswidrig, und ein faires Verfahren ist nicht absehbar. Maja drohen bis zu 24 Jahre Haft, obwohl die Beweislage fragwürdig ist. Um politischen Druck aufzubauen und eine Rücküberstellung nach Deutschland zu erreichen, ist es wichtig, Majas Situation öffentlich sichtbar zu machen und solidarisch zu handeln. Folgend findet ihr eine Nachrichtenvorlage, die ihr gern an Leute mit viel Reichweite aber auch Freunde etc. weiter leiten könnt, um auf Majas Situation aufmerksam zu machen. Ihr könnt ihn auch gern einfach kopieren.

    Dies ist die Nachrichtenvorlage:

    Liebe*r [Name],

    ich bitte dich, deine Reichweite für ein wichtiges Anliegen zu nutzen:

    Maja T. ist nicht-binär und sitzt seit über einem Jahr in Ungarn in Einzelhaft unter menschenunwürdigen Haftbedingungen. Im Juni hat Maja sich 40 Tage in einen Hungerstreik begeben und sich damit in Lebensgefahr gebracht. Diesen hat Maja am 14. Juli beendet, aber die Situation bleibt weiterhin hochrelevant und braucht unsere volle Solidarität!

    Maja wurde im Dezember 2023 wegen angeblicher Beteiligung an Auseinandersetzungen mit Neonazis beim „Tag der Ehre“ (einem rechtsextremen Aufmarsch mit SS-Verherrlichung in Budapest) festgenommen. Im Juni 2024 wurde Maja in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nach Ungarn ausgeliefert – rechtswidrig, wie das Bundesverfassungsgericht urteilte. Dies stellt einen eklatanten Bruch rechtsstaatlicher Prinzipien dar.

    Seit über einem Jahr sitzt Maja unter menschenrechtswidrigen Bedingungen in Isolationshaft in Ungarn: Teils schimmliges Essen, Schädlingsbefall, kaum Tageslicht, Demütigungen durch das Personal. Die Langzeit-Einzelhaft, welcher Maja seit über einem Jahr ausgesetzt ist, gilt gemäß den Nelson-Mandela-Regeln der Vereinten Nationen als Folter. Ein faires Verfahren ist nicht in Sicht – und es drohen 24 Jahre Haft trotz mangelnder Beweise.

    Maja braucht jetzt öffentliche Sichtbarkeit, um politischen Druck zu erzeugen und Entscheidungsträger*innen dazu zu bringen, sich für eine Rücküberstellung nach Deutschland einzusetzen.

    Bitte teile das Sharepic oder kläre in deiner Story auf Majas Situation auf, wir sollten uns solidarisch dem Unrecht entgegenstellen! Ausführliche Infos zum Thema, sowie tagesaktuellen Content findest du auf https://www.basc.news/ oder den Insta Seiten @basc.news und @free.maja. Jede Stimme zählt.

    Danke von Herzen.

    Die Petition „Holt Maja zurück! Keine Auslieferungen nach Ungarn!“ findet ihr hier: https://weact.campact.de/petitions/keine-auslieferungen-nach-ungarn-maja-muss-zuruckkommen