Turmcafé im Kassablanca Jena
© OpenStreetMap-Mitwirkende · Karten-Server: FOSSGIS e.V.Die Ausstellung zeigt Kunstwerke, die in Auseinandersetzung mit den Geschehnissen rund um die Verfahren im sog. „Budapest-Komplex“ entstanden sind. Im Februar 2023 versammeln sich Menschenfeinde in Budapest, um zum sog. „Tag der Ehre“ den Nationalsozialismus und Faschismus zu verherrlichen. Dem stellen sich Antifaschist*innen entgegen. Einigen von ihnen wird vorgeworfen, Körperverletzungen begangen zu haben. Mit voller Härte geht der Staat gegen die Beschuldigten im sog. „Budapest-Komplex“ vor. Zu den Beschuldigten gehört auch die nicht-binäre Person Maja, welche rechtswidrig nach Ungarn ausgeliefert wurde und dort seit über einem Jahr unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert ist.
Neben Wut, Trauer und politischen Forderungen formuliert Maja zur Beendigung des 40-tägigen Hungerstreiks auch die folgenden Sätze: „Der Dank an all jene, die sich an unsere Seite stellen, und jene, die dort schon lange mutig stehen, jene, die unbeirrt für Antifaschismus eintreten, jene die supporten, Nächte und Tage opfern, die spenden und Ankerpunkte sind. Diese Vielfältigkeit heißt Widerstand und Utopie zugleich.“ – In diesem Sinne möchten wir gelebte Solidarität künstlerisch sichtbar machen als beides: Widerstand gegen Repression und Faschismus und praktisches Beispiel dafür, dass menschlichere Verhältnisse möglich sind.
Wir werden die Ausstellung im Rahmen des Open Airs „Bunt! Laut! Kämpferisch!“ auf dem Theatervorplatz am 29.08. eröffnen. Neben zahlreichen Konzerten, Redebeiträgen und Infoständen im Rahmen des Open Airs wird es dort auch erstmals die in unserer Kreativwerkstatt entstandenen Werke zu sehen geben.
Anschließend werden die Werke vom 01.-11.09. im Turmcafe des Kassablanca in Jena ausgestellt. Immer Montags bis Donnerstags von 14-18 Uhr wird die Ausstellung kostenlos geöffnet sein.

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